Kollagen - was ist das eigentlich und was tut es für den Körper ?
Kollagen – was ist das eigentlich?
Kollagen ist ein körpereigenes Protein und ein wichtiger Bestandteil unseres Binde- und Stützgewebes. Es kommt unter anderem in der Haut, in Knochen, Knorpel, Sehnen und Bändern vor und trägt dort zur natürlichen Struktur und Stabilität bei.
Tatsächlich gehört Kollagen zu den am häufigsten vorkommenden Proteinen im menschlichen Körper.
Mit zunehmendem Alter verändert sich die körpereigene Kollagenbildung. Deshalb rückt Kollagen gerade in den Bereichen Hautpflege, Beauty, Ernährung und gesundheitsbewusster Lebensstil immer stärker in den Fokus.
Kollagen und unsere Haut
In der Haut bilden Kollagenfasern einen wichtigen Teil ihrer Stützstruktur. Gemeinsam mit anderen Bestandteilen des Bindegewebes tragen sie zu Festigkeit und Struktur der Haut bei.
Wie sich unsere Haut im Laufe der Zeit verändert, hängt allerdings von vielen Faktoren ab – beispielsweise vom Alter, der genetischen Veranlagung, UV-Strahlung, Lebensstil, Ernährung und der individuellen Hautpflege.
Kollagen ist also nur ein Teil eines ziemlich komplexen Zusammenspiels.
Welche Kollagentypen gibt es?
Kollagen ist nicht gleich Kollagen. Im menschlichen Körper kommen verschiedene Kollagentypen mit unterschiedlichen Aufgaben und Vorkommen vor.
Typ I
Der häufigste Kollagentyp. Er kommt unter anderem in Haut, Knochen, Sehnen, Bändern und Bindegewebe vor.
Typ II
Dieser Kollagentyp findet sich vor allem im Knorpelgewebe.
Typ III
Kommt häufig gemeinsam mit Typ I vor und ist unter anderem Bestandteil von Haut, Blutgefäßen und verschiedenen Organen.
Typ IV
Ist ein wichtiger Bestandteil sogenannter Basalmembranen – feiner Gewebeschichten, die unterschiedliche Zell- und Gewebebereiche voneinander abgrenzen.
Typ V
Kommt in verschiedenen Geweben vor und ist unter anderem an der Organisation von Kollagenfasern beteiligt.
Für Beauty-Produkte und Nahrungsergänzungsmittel spielen insbesondere Kollagen bzw. Kollagenpeptide der Typen I, II und III eine Rolle.
Was passiert mit Kollagen, wenn wir es zu uns nehmen?
Eine Frage, die mir immer wieder begegnet:
„Woher weiß mein Körper eigentlich, wo das Kollagen hin soll?“
Die kurze Antwort: Er schickt das eingenommene Kollagen nicht einfach gezielt zur Haut, zu den Haaren oder beispielsweise zum Knie.
Während der Verdauung werden Proteine in kleinere Bestandteile zerlegt. Bei hydrolysiertem Kollagen liegen bereits kleinere Kollagenpeptide vor, die im Verdauungstrakt weiter verarbeitet werden. Aminosäuren und bestimmte kleine Peptide können anschließend über den Darm aufgenommen werden.
Der Körper nutzt die aufgenommenen Nährstoffe entsprechend seiner eigenen Stoffwechselprozesse.
Deshalb gefällt mir das Bild vom „Baumaterial“ viel besser als die Vorstellung, dass ein Kollagenprodukt gezielt an eine bestimmte Körperstelle geschickt wird.
Welche Rolle spielt Vitamin C?
Vitamin C ist für das Thema Kollagen besonders interessant.
Denn Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion unter anderem von Haut, Knochen, Knorpel und Blutgefäßen bei.
Deshalb findet man Vitamin C auch häufig als Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln rund um das Thema Kollagen.
Wichtig dabei: Ein Kollagenprodukt muss nicht zwingend Vitamin C enthalten. Vitamin C kann selbstverständlich auch über die normale Ernährung oder andere Quellen aufgenommen werden.
Tierisches und marines Kollagen
Kollagen selbst ist tierischen Ursprungs. Je nach Produkt können unterschiedliche Quellen verwendet werden.
Dazu gehören beispielsweise:
Marines Kollagen – meist aus Fisch gewonnen
Bovines Kollagen – aus Rind gewonnen
Porcines Kollagen – aus Schwein gewonnen
Viele Nahrungsergänzungsmittel enthalten hydrolysiertes Kollagen bzw. Kollagenpeptide. Dabei wurde das Kollagen bereits in kleinere Peptide aufgespalten.
Welche Variante infrage kommt, hängt unter anderem von der persönlichen Ernährungsweise, den Inhaltsstoffen des jeweiligen Produktes und den eigenen Vorlieben ab.
Und was ist dann „veganes Kollagen“?
Der Begriff kann etwas irreführend sein.
Klassisches Kollagen ist nicht vegan, da natürliches Kollagen tierischen Ursprungs ist.
Produkte, die als „veganes Kollagen“ oder „Kollagen-Booster“ angeboten werden, enthalten deshalb in der Regel kein klassisches tierisches Kollagen. Stattdessen werden verschiedene Nährstoffe und weitere Inhaltsstoffe miteinander kombiniert.
Je nach Produkt können beispielsweise enthalten sein:
• Vitamin C
• Zink
• Kupfer
• bestimmte Aminosäuren
• Pflanzenextrakte
• Hyaluronsäure
• weitere Mikronährstoffe
Dabei lohnt sich ein genauer Blick auf die Zusammensetzung.
Denn letztlich entscheidet nicht die Bezeichnung „Kollagen-Booster“, sondern die tatsächlich enthaltenen Nährstoffe darüber, welche ernährungsbezogenen Aussagen zu einem Produkt sinnvoll und zulässig sind.
Kollagenprodukt oder Kollagen-Booster – was passt zu mir?
Darauf gibt es keine pauschale Antwort.
Vielleicht möchtest du bewusst tierisches oder marines Kollagen verwenden. Vielleicht ernährst du dich vegan oder möchtest aus anderen Gründen auf tierische Inhaltsstoffe verzichten.
Und genau hier beginnt für mich gute Beratung.
Ich finde nicht, dass ein bestimmtes Produkt automatisch für jeden Menschen das „beste“ sein muss.
Entscheidend sind unter anderem:
• Welche Inhaltsstoffe enthält das Produkt?
• Wie hoch sind die enthaltenen Mengen?
• Welche Kollagenquelle wird verwendet?
• Welche weiteren Nährstoffe sind enthalten?
• Wie lässt sich das Produkt in deinen Alltag integrieren?
• Und natürlich: Was ist dir persönlich wichtig?
Mein Ansatz als Beauty-Maklerin
Bei JuNieHautzauber bin ich nicht an eine einzige Marke gebunden.
Dadurch kann ich unterschiedliche Produkte und Konzepte miteinander vergleichen und gemeinsam mit dir schauen, welche Variante zu deinen persönlichen Vorstellungen und deinem Alltag passen könnte.
Gerade bei Kollagenprodukten lohnt sich ein genauer Blick aufs Etikett – denn Produkte unterscheiden sich teilweise deutlich in Zusammensetzung, Kollagenquelle, Dosierung und zusätzlichen Inhaltsstoffen.
Du interessierst dich für Kollagen und weißt nicht, welches Produkt zu dir passen könnte?
Dann sprich mich gerne an. Ich schaue mir gemeinsam mit dir die verschiedenen Möglichkeiten an – persönlich, markenübergreifend und ohne Produktdruck.